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IQ Netzwerk Brandenburg

Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ)

Das Netzwerk Integration durch Qualifizierung ist ein bundesweites Netzwerk zur Verbesserung der Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Migrationshintergrund. Gefördert wird es vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales, dem Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie der Bundesagentur für Arbeit.

Neben der bundesweiten Koordinierung gibt es 16 regionale Netzwerke, die für die Vernetzung der Arbeitsmarktakteure im jeweiligen Bundesland zuständig sind. Weitere Aufgaben sind die Begleitung des Anerkennungsgesetzes durch Erstanlaufstellen und Verweisberatung zur Anerkennung von im Ausland erworbenen Berufsqualifikationen sowie die Vorbereitung der BeraterInnen in den Regelinstitutionen auf diese Aufgabe. Des Weiteren soll die interkulturelle Kompetenz der Fachkräfte in den Agenturen für Arbeit, Jobcentern und Kammern gestärkt werden.

Die 5 Fachstellen zu den Themen

  • Berufsbezogenes Deutsch
  • Diversity Management
  • Existenzgründung
  • Qualifizierung
  • Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen (im Aufbau)

übernehmen die fachliche Beratung und Begleitung der regionalen Netzwerke. Sie bündeln praktische Erfahrungen und wissenschaftliche Expertise.

Das Netzwerk hat in den vergangenen Jahren Instrumente, Handlungsempfehlungen sowie Beratungs- und Qualifizierungskonzepte entwickelt und erprobt. Diese sollen jetzt flächendeckend umgesetzt und in Regelangeboten verankert werden.

Im Oktober 2011 hat das regionale Netzwerk Brandenburg im Büro der Integrationsbeauftragten seine Arbeit aufgenommen und ist mit einer Koordinierungsstelle für den Aufbau der erforderlichen Strukturen in Brandenburg verantwortlich. Eine Zentrale Beratungsstelle dient als Erstanlaufstelle und kann an zuständige Stellen für Anerkennung und Nachqualifizierung verweisen.

 

Das Anerkennungsgesetz

Eine wichtige Voraussetzung für die Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Migrationshintergrund ist die Anerkennung von im Ausland erworbenen Berufsqualifikationen.

Mit dem „Gesetz zur Verbesserung der Feststellung und Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen“, das am 4. November 2011 den Bundesrat passiert hat und voraussichtlich am 1. April 2012 in Kraft treten wird, soll das einfacher werden.

Neuerungen im Zuge des Berufsqualifikationsfeststellungsgesetzes (BQFG) sind:

  • ein Rechtsanspruch auf ein Verfahren zur Überprüfung der Gleichwertigkeit der Qualifikation
  • unabhängig von der Staatsangehörigkeit und der Herkunft
  • Beurteilung nach einheitlichen Kriterien und in einem einheitlich geregelten Verfahren
  • Entscheidung innerhalb einer dreimonatigen Frist.

Vorteil Vielfalt

 

HERZLICH WILLKOMMEN BEI VORTEIL VIELFALT – ZUKUNFT FÜR BRANDENBURG

Das Projekt lief von Dezember 2008 bis November 2011. 

Wir danken allen Partnern für die Zusammenarbeit und das Interesse!

Hier finden Sie weiterhin Informationen zu den Themen:

• Interkulturelle Öffnung

• Arbeit und Migration in Brandenburg

• hilfreiche Ansätze für die Personalgewinnung, Personalentwicklung und Organisationsentwicklung in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) und in der öffentlichen Verwaltung