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Was ist Interkulturelle Öffnung?

Was ist Interkulturelle Öffnung?

Interkulturelle Öffnung  ist ein Prozess der Organisationsentwicklung, durch den Verwaltungen, kleine und mittlere Betriebe, Unternehmen, soziale Dienste, Bildungseinrichtungen und andere Organisationen sich auf die heutige, von Migration geprägte Gesellschaft einstellen.

Das Ziel interkultureller Öffnung ist, Menschen mit Migrationshintergrund die gleiche Teilhabe an gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Prozessen zu ermöglichen. Ein gleichberechtigter Zugang zu Bildungseinrichtungen, öffentlichen und sozialen Diensten, Betrieben und Vereinen soll gewährleistet werden.  Dafür muss zunächst ein Bewusstsein für bestehende Zugangsbarrieren und Diskriminierung geschaffen werden, um sie dann abbauen zu können.

 Der Prozess der Organisationsentwicklung findet sowohl auf struktureller als auch auf individueller Ebene statt.

Auf der individuellen Ebene ist ein Ziel, dass die Mitarbeitenden kulturelle Vielfalt als gesellschaftliche Normalität anerkennen und wertschätzen. Sie sollen befähigt werden, in dieser differenzierten Gesellschaft handlungsfähig zu sein.

Auf der strukturellen Ebene werden Strukturen und Routinen an die gesellschaftliche Realität angepasst.

Interkulturelle Öffnung besteht aus verschiedenen Maßnahmen und Instrumenten, die auf den spezifischen Kontext und die Institution zugeschnitten sind.

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